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Copyright © Traute und Jonny Aldag
Fotos Faltegartenköpfl zurück
Dieser schöne Aussichtsberg liegt in der Nähe von Ötz. Hier unser Tagebuchauszug dieser Wanderung am 10. Mai 2017. Um 10:10 Uhr sind wir auf dem Parkplatz Sattele (1.690 m). Wir gehen den Fahrweg zur Feldring-Alm (2.029 m). Es ist kalt. Die Pfützen auf dem Weg sind mit Eis bedeckt. Traute zieht Handschuhe an. Wie immer um diese Jahreszeit ist die Alm nicht geöffnet. Wir orientieren uns anhand von Wegweisern an einem Pfahl. Die Frauen wollen nach links – „Faltegartenköpfl – 1½ h“. Ich entscheide, dass wir dem anderen Wegweiser „Faltegartenköpfl ¾ h“ folgen und gerade hoch gehen. Das ist auch der schönere Weg über das Plateau. Der andere führt durch Wald. Oberhalb der Alm geht es erst meist über Schnee steiler bergauf. Der Schnee ist gefroren und wir sinken nicht ein. Wir kommen dann auf das Plateau (etwa 2.100). Es ist vollständig mit Schnee bedeckt. Nur am linken Rand zum Berghang hin ist manchmal ein schmaler Streifen schneefrei. Wir gehen also meist im Schnee und sacken manchmal bis zum Knie ein. Der Gipfelaufbau des Faltegartenköpfl (2.184 m) ist schneefrei. Oben liegt der Schnee teilweise noch einen Meter hoch. Nur ein schmaler Streifen auf der Süd- Ost-Seite ist schneefrei. Wir haben einen herrlichen Blick in das Inntal und auf schneebedeckte Gipfel. Zum Rasten ist es zu kalt. Es weht ein kalter Wind. Wir rasten, essen und trinken 10 m unterhalb des Gipfels. Nach einigen Minuten brechen wir wieder auf. Wir gehen weglos über das Plateau Richtung Süden. Auch hier ist es vollständig mit Schnee bedeckt. Wir gehen in Trittspuren von Schneeschuh-Wanderern und sinken deshalb nur selten tief ein. Wir treffen dann auf weitere Trittspuren und folgen diesen Richtung Osten. Dann sehen wir zwei Wegweiser, die nach Marlstein weisen. Ein Pfad geht ziemlich steil bergab. Weil die Schneelage von unserem Standpunkt aus nicht zu übersehen ist gehen wir lieber den Fahrweg. In Marlstein (nur wenige Häuser) folgen wir dem Wegweiser nach Sattele. Der Steig führt am Hang entlang – im Wald und am Waldrand. Wir sehen viele stengellose Enzian – das sind die großen blauen. Es ist angenehm warm. Auf einem sonnigen Platz rasten wir. Ich schlafe fast eine Stunde. Lili und Traute nicht ganz so lange. Nach einer halben Stunde sind wir dann beim Auto. Kurz von 18 Uhr sind wir wieder zu Haus. Reine Gehzeit für diese Wanderung: Etwas mehr als vier Stunden. Für uns war es die schönste Wanderung in diesem Urlaub und Lili meint, sie gehöre zu den schönsten, die wir mit ihr gemacht haben. Das finden wir auch. Es blieb ein wolkenloser Tag. Er war wohl der wärmste dieses Jahres.
Faltegartenköpfl
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