Der Kaiserschützenweg aus dem 1. Weltkrieg ist ein Rundweg: Nauders – Sperrforts Nauders – Sellesköpfe – Norbertshöhe – Nauders. Siehe auch nachstehenden Auszug aus der Homepage von Nauders (https://www.nauders.com/de/aktiv-erleben/sommer-aktiv-erleben/wandern/ksw): „Ein interessanter Steig wird im Sommer 2016 eröffnet: der revitalisierte Kaiserschützenweg. Dieser 1916 im Ersten Weltkrieg entstandene Wehrgang führt von der Festung Nauders rund zwei Kilometer und 500 Höhenmeter durch den Wald zu den Wehranlagen – vorbei an verfallenen Stellungen und begehbaren Felskavernen. Die Kaiser- bzw. kaiserlich-königlichen Landesschützen waren drei Regimenter Gebirgsinfanterie in Österreich-Ungarn während der k. u. k. Monarchie. Die aus Einheimischen rekrutierten Truppen waren in Tirol und Vorarlberg zur Grenzverteidigung eingesetzt, mussten aber vereinzelt auch außerhalb der Landesgrenzen Kriegsdienst leisten. In der Festung Nauders befindet sich eine informative Gedächtnisstätte der Kaiserschützen.” und „Verfallene Stellungen und begehbare Felskavernen hoch über Nauders sind stille Zeitzeugen der Geschehnisse im Ersten Weltkrieg, der vor gut 100 Jahren zu Ende gegangen ist. Die treuen Kaiserschützen des Landes waren damals zur Grenzverteidigung eingesetzt und sind namensgebend für den heutigen Themenweg. Erbaut zum Schutz von Tirol als Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie, wurden einst Lauf- und Schützengräben eingerichtet, Wald zur freien Sicht gerodet, Drahtverhaue aufgestellt und Kavernen (begehbare Hohlräume) als Soldaten-Unterkünfte tief in den Fels geschlagen.“ und „Der revitalisierte Weg führt von der Festung Nauders 2,5 Kilometer lang und 500 Höhenmeter steil durch felsdurchsetzten Wald zu den einstigen Wehranlagen auf den Sellesköpfen – dem bemerkenswerten Höhepunkt der Rundwanderung. Entlang des zum Teil in schroffen Fels geschlagenen und bestens gesicherten Weges begegnen Wanderer den verfallenen Stellungen und Felskavernen aus alter Zeit. 30 Schautafeln vermitteln intensive Einblicke in die Geschichte der Kaiserschützen und damit des Landes Tirol. Sie erzählen von wahren Begebenheiten und dramatischen Ereignissen. Die historische Festung Nauders, erbaut von 1834 bis 1840, gilt als einzige noch vollständig erhaltene Befestigungsanlage aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie. Sie markiert gemeinsam mit der dort angesiedelten Kaiserjäger-Gedächtnisstätte den Start- und Zielpunkt des Kaiserschützenweges.” Wer diese 500 steilen Höhenmeter wegen kleinerer Kinder oder größerem persönlichen Trägheitsmoment vermeiden möchte, fährt zur Norbertshöhe (1.454 m / Parkmöglichkeit)  und geht von dort auf die Selleköpfe (1.650 m) und folgt dem Weg so weit wie er mag.” Vom steilen Abstieg zur Festung wird jedoch dringend abgeraten. Zitat aus der Homepage von Nauders: “Roter Bergwanderweg. Es wird nicht empfohlen den Kaiserschützenweg von Selles zur Festung hinunterzulaufen! Der mittelschwierige Bergwege führt in alpines Gelände und ist schmal, steil und ausgesetzt angelegt. Er sollte nur von trittsicheren Bergwanderern mit entsprechenden Bergwanderschuhen und Erfahrung begangen werden. Für Kleinkinder ist er nicht geeignet! Auskünfte über den Zustand des Weges erhalten Sie im Tourismusbüro 0043 50 225 400. Da eine Gefährdung durch herabfallende Steine ausgelöst durch Wildtiere oder Frostwechsel nie ausgeschlossen werden kann, bitte mit entsprechender Vorsicht aufsteigen.“
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                        Kaiserschützenweg  Unterhalb der Fotos finden Sie erklärenden Text.
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