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Piz Lad
Der Piz Lad (2.808 m) liegt gleich hinter dem Reschenpass auf der rechten Seite. Dieser Gipfel wird oft auch fälschlicherweise Piz Lat genannt. Der Name ist romanischen Ursprungs: Piz Lad = Breiter Berg. Ein Piz Lat wäre ein Milchberg. Wir können bis zur Reschner Alm (etwa 2.000 m) mit dem Auto fahren. Es war 2010 noch erlaubt. Aber der Weg ist so schmal, dass sich Autos nur an wenigen Stellen begegnen können. Wir müssen also eventuell einige Meter zurücksetzen, wenn uns einer entgegen kommt. Unsichere Autofahrer sollten hier nicht fahren, denn neben dem Weg geht es oft einige Meter steil abwärts. Und es gibt keine Leitplanken.  Empfehlenswert ist es, für den Aufstieg die direkte Route zu wählen. Teilweise gehen wir auf einem alten Militärweg aus dem ersten Weltkrieg. Vom Gipfel aus wandern wir dann auf dem Grat nach Süden. Nach etwa einem Kilometer erreichen wir ein kleines Plateau. Hier sollten wir einmal einen Blick über den Grat in Richtung Schweiz riskieren. Einmal sahen wir dort eine Herde Steinböcke und Gämsen aus dem Schweizer Nationalpark. Steinböcken müssen wir uns langsam aufrecht nähern. Erst bei einer Entfernung von etwa 30 m gehen sie langsam weiter. Anschleichen wäre falsch, weil sie sich dann erschrecken und fliehen - oder uns vielleicht sogar angreifen. Hier sehen Sie ein Foto von Steinböcken. Von diesem Plateau aus geht ein Steig nach Osten abwärts und wir kommen wieder auf den breiten Militärweg. Die Route vom Grat bis zum kleinen Plateau ist nicht immer markiert und teilweise weglos. Dieser Weg ist auch nicht auf jeder Karte eingezeichnet - und wenn, dann nur als kleine schwarze Punkte. Die Orientierung ist trotzdem kein Problem. Wir brauchten für den Aufstieg zwei Stunden plus Pausen. Unterhalb des Gipfels gibt es Kasernen-Ruinen und Stellungen aus dem ersten Weltkrieg.
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