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Spitzige Lun
Die Spitzige Lun (2.324 m) hieß ursprünglich Piz Lun (Mondberg). Der Volksmund hat dann Spitzige Lun daraus gemacht. Es ist ein herrlicher Aussichtsberg. Der Aufstieg von Matsch ist der schönere, weil wir dabei etwa eine Stunde am Hang entlang gehen und einen herrlichen Ausblick in den Vinschgau haben. Wir müssen vor dem Ort auf einem Parkplatz parken. Im Ort ist keine Parkmöglichkeit. Es sind etwa nur 800 Höhenmeter zu überwinden. Diese Wanderung kann man gut auch etwas später am Tage starten, weil der größte Teil des Aufstieges durch Wald führt. An dieser Stelle muss ich eine Warnung für alle Männer mit Lebensgefährtinnen über 55 Jahre aussprechen. Ab diesem Alter scheinen Frauen ungewöhnliche Gelüste zu verspüren. Meine Frau Traute z. B. hatte die nicht auszutreibende Idee, auf diesem Gipfel mit Zelt zu übernachten. Also lieh mein Sohn Sven uns sein Zelt und zwei Schlafsäcke. Und dann haben wir auch tatsächlich dort oben übernachtet. Das Rucksackgewicht hatten um je 1,5 kg reduziert, indem wir die Trinkflaschen leer mitnahmen und sie erst an einer Quelle in etwa 2.200 m Höhe auffüllten. Von den Herz-Jesu-Feuern fanden wir Holzreste, die wir für unser Lagerfeuer nahmen. Über diesem Feuer grillten wir dann zum Abendbrot Würstchen. Irgendwie war es doch romantisch. Und auch mir muss es gefallen haben, denn inzwischen übernachteten wir dort oben schon dreimal.
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