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Wir gehen davon aus, dass Ihre ersten Wanderziele in der Nähe von Fiss sein werden.  Diese brauchen nicht besonders vorgestellt zu werden, weil sie sozusagen vor der Haustür liegen. Von den unendlich vielen in der näheren Umgebung wollen wir Ihnen einige vorstellen. Es sind meist keine genauen Wegbeschreibungen, sondern sie sollen nur Ihr Interesse wecken. Genauere Informationen erhalten Sie in örtlichen Wanderführern oder können Sie den Wanderkarten entnehmen - oder fragen Sie Ihren Gastgeber. Die beschriebenen Örtlichkeiten (Parkplatz etc.) können sich nach unserer letzten Wanderung geändert haben. Teilweise ist es jetzt erlaubt, mit dem Auto zu einigen Almen zu fahren. Sie sind oft Ausgangspunkt für schöne Wanderungen. Und man erspart sich einige hundert Höhenmeter.  Es ist jedoch nicht erlaubt, unterwegs zu parken. Einen Parkplatz gibt es auf den Almen in der Regel nicht. Man muss sich einen geeigneten Platz suchen. Und wenn wir schon auf dem Gelände der Alm parken, sollten wir auf dem Rückweg auch dort einkehren. Für Autos mit wenig Bodenfreiheit sind diese Wege nicht jedoch geeignet. Ein Niederländer musste 2012 mit seinem Auto in die Werkstatt, weil er sich die Ölwanne aufgeschlagen hatte. Für die Errechnung der Wanderzeiten gibt es eine Formal. Sie stammt  aus "Panorama" (Zeitschrift des Deutschen Alpenvereins) Ausgabe Juni 2006 - DIN 33 466:    Aufstieg = 300 Höhenmeter in der Stunde, Abstieg = 500 Höhenmeter, horizontale Strecke = 4 km in der Stunde. Als erstes ermitteln wir die Zeiten für die Höhen- und Entfernungsmeter. Von der kürzeren Zeit wird 50  % zur längeren Zeit addiert. Das Ergebnis ist dann die errechnete Wanderzeit ohne Pausen. Als Beispiel wollen wir ohne Hilfe der Seilbahnen von Fiss aus auf den Oberen Sattelkopf. Die Rechnung: Gipfel 2.596 m minus Ortshöhe 1.436 m = 1.160 Höhenmeter : 300 m = 3,9 Stunden. Die Entfernungs- Kilometer (nicht Luftlinie) betragen etwa 5 km : 4 km = 1,3 Stunden. Wir addieren jetzt die längere Zeit von 3,9 Stunden zur Hälfte der kürzeren Zeit = 0,65 Stunde (1,3 Stunden : 2) hinzu. Zusammen sind es also 4,5 Stunden für den Aufstieg. Diese Zeit gilt für Geübte und ohne Pausen und für Einzelpersonen oder kleine Gruppen. Wir brauchen bei kleineren Wanderungen meist doppelt so lange wie eigentlich nötig, weil wir unterwegs fotografieren, in der Sonne sitzen, die Aussicht genießen oder auch mal einen Vormittags-, Mittags- oder Nachmittagsschlaf machen. Dazu haben wir immer eine Iso-Matte im Rucksack. Als wir einem einheimischen Freund davon erzählten, sah er uns erstaunt an und hielt uns wohl für spinnerte Touristen. Inzwischen haben wir mehrere Touren gemeinsam gemacht. Und er und auch andere Freunde führen jetzt auch so eine Matte im Rucksack mit. Unser Freund schläft als als Erster, schnarcht am lautesten und wacht als Letzter wieder auf.      Die in professionellen Wanderführern oder für hohe Gipfel angegebenen Zeiten sind für Geübte gerechnet - für “normale” Bergtourist also knapp.. Einige Orte geben die Zeiten für Wanderungen in Ortsnähe viel zu reichlich an. Die für das Sonnenplateau auf Wegweisern und in den örtlichen Wanderführern eingetragenen Zeiten sind realistische Zeiten ohne Pausen für Wanderer mit normaler Kondition, die keine Rekordversuche machen, sondern auch Blicke für die Landschaft, Blumen und Tiere übrig haben.  Wenn wir Wanderungen planen und das Wetter in Fiss nicht genau berechenbar ist, weichen wir oft nach Süd- Tirol oder ins Engadin aus. Das ist zum Beispiel bei Wetterlagen der Fall, wo die Wolken der Atlantischen Tiefs von Nord-Westen gegen die Alpen drängen. In den Bergen von Bayern regnet es dann. In Fiss scheint die Sonne. Es gibt höchstens mal einen Regenschauer - aber im Vinschgau oder im Engadin bleibt es meist sonnig und trocken. Wenn die Wettervorhersagen in Zeitung und Radio zu ungenau sind, rufen wir den alpinen Wetterdienst an. Ein Tipp für größere Touren mit frühem Start: Wir packen schon am Vorabend den Rucksack und legen alles, was mit muss, dazu. Wenn morgens z. B. noch etwas aus dem Kühlschrank zu nehmen ist, wird ein Zettel auf den Rucksack gelegt. Ich habe schon erlebt, dass Mitwanderer nicht bedachten, dass ihr Gedächtnis am ganz frühen Morgen noch nicht so richtig arbeitete. Aber Dank meines Zettels wurde nichts vergessen.
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